Fabrik Norton

Die Deutsche Norton GmbH wurde 1909 unter der Leitung von Alfred Schutte gegründet. Am 1. Juli 1910 nahm das Unternehmen seinen Betrieb mit 60 Arbeitern auf. Mit zahlreichen Rundbrennöfen und Tunnelbrennöfen erzeugte das Unternehmen verschiedene Schleifprodukte und feuerfeste Erzeugnisse.

Während der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigte das ehemalige Unternehmen mehrere hunderte von Fremd- und Zwangsarbeitern. Die beschäftigten Zwangsarbeiter waren in einem Barackenlager untergebracht, welches sich etwa 200 Meter südlich auf dem Firmengelände befand, im sogenannten Südlager. Ein weiteres Holzhaus-Barackenlager befand sich direkt am Rheinufer auf dem Gelände der ehemaligen Union Kraftstoff, das sogenannte Rheinlager. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Fabrikgebäude durch Bombenangriffe zu 15 % zerstört.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt das Unternehmen einen blühenden Aufschwung durch immer größere Nachfrage nach Schleifprodukten. Das Werk vergrößerte sich, Maschinenhallen und Verwaltungsgebäude wurden angebaut, Maschinen und Geräte wurden angeschafft, die Zahl der Belegschaft wurde stetig vergrößert. Ab den 1970er Jahren befasste sich die Nortongesellschaft auch mit der Herstellung von hochfeuerfesten Erzeugnissen, zum Beispiel sogenannter Tellerkapselrohlinge, zum Brennen von Porzellantellern. Als einer der führenden Hersteller von Schleifmitteln und hochfeuerfesten Spezialerzeugnissen, war der Name Norton lange Zeit weltweit bekannt und anerkannt.

(Text Wiki)

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